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Wir wünschen viel Spass beim Schmökern
Diesmal konnte die Wanderung wirklich als Schneewanderung bezeichnet werden. Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt sorgten für gute Laune unter den Wanderern. Gestartet wurde um 14.30 Uhr am Parkplatz Mühlweg, nach kurzer Begrüßung und Bekanntgabe des Glühweinzielpunktes in der Nähe von Hüttlingen oberhalb des Albanus durch Peter Miller. Der erste Halt war am Parkplatz unterhalb der Kappelbergschule, wo auf Nachzügler gewartet wurde. Als diese über den Kappelberg kamen, war die Überraschung perfekt: Zwei Esel und ein Hund vervollständigten die Gruppe auf insgesamt 32 menschliche Teilnehmer.
Nach herzlicher Begrüßung der tierischen Begleiter ging es über die Schwarzwaldstraße zum neuen Kochersteg, weiter über die Hüttlinger Straße und hinauf am Schönbach vorbei, am Sportplatz des SV Wasseralfingen entlang. Auf verschneiten Waldwegen, vorbei an Holzstapeln und Spuren der Holzvollernter, erreichten wir den Glühmosthalt am Albanus.
Oberhalb des Albanus mit Blick auf Hüttlingen genossen wir bei kleinen Snacks, Most und Punsch den Zwischenstopp in bester Stimmung und angeregten Gesprächen. Der Rückweg führte über die Heimatsmühle zurück nach Hofen, wo ein Teil der Gruppe den Tag im Gasthaus Liederhalle gemütlich ausklingen ließ.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren Peter und Josef.
Mit dem unten stehenden Link können Sie sich das Programmheft vorab downloaden, es beinhaltet die Grußworte, Teamvorstellungen und Spielpläne sowie weitere interessante Informationen rund um die Veranstaltung.
Bild: CHRISTIAN LANG
Am 06.12.2025 lieferten sich zehn Teams aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Japan in der Glück-Auf-Halle ein Radball-Duell auf höchstem Niveau. Mit dabei war auch das heimische Duo Magnus Öhlert und Dennis Berner, das als Team des Ausrichters das vom Weltverband reservierte Startrecht erhielt. Für die Gastgeber bedeutete das: zweite Liga gegen die Weltspitze.
Die Halle bot mit Lichttraversen und den ansteigenden Rängen den passenden Rahmen. Schon früh füllten sich die Plätze und die Sprecher Frank Schulz und Patrick Schlipf trieben die Stimmung sicher, aber wirkungsvoll wurde die Glück-Auf-Halle bis zum Finale zum Hexenkessel.
Für den RKV war dieses Finale ein besonderes Event im Jubiläumsjahr. Der Verein feiert sein 100-jähriges Bestehen und hatte sich rechtzeitig für die Ausrichtung beworben. Der Zuschlag kam von der UCI. „Das ist das sportliche Highlight für uns“, sagte Pressereferent Franz Öhlert. Die Rückmeldungen der Teams und Fans bestätigten den Aufwand. Viele sprachen von einer Ausrichtung, wie man sie sich auf internationaler Bühne wünscht.
Bild: CHRISTIAN LANG
Sportlich stand das Finale im Zeichen einer Ära, die an diesem Abend endete. Die amtierenden Weltmeister Raphael Kopp und Bernd Mlady vom RMC Stein I bestritten ihr letztes gemeinsames Turnier. Nach vielen Jahren an der Weltspitze – wenn auch nicht immer im selben Team - beenden sie ihre Radballkarriere. Dass dieser Abschied ausgerechnet im stimmungsvollen Hofen stattfand, passte zum Verlauf eines besonderen Turniers. Stein I machte es sich selbst und den Fans noch einmal schön. Im Finale traf das Team erneut auf den RV Dornbirn mit Patrick Schnetzer und Markus Pröll. Wie schon bei der Weltmeisterschaft in Göppingen spielte Stein I seine Klasse voll aus, Tempo, Präzision und fasst übermenschliche Radbeherrschung führten zum 7:2-Endstand. Ein würdiger Schlusspunkt einer außergewöhnlichen Karriere.
Bild: CHRISTIAN LANG
Für Hofen begann das Turnier mit dem Eröffnungsspiel gegen Dornbirn. Die Gastgeber hielten zunächst stark dagegen, kamen nach schnellem 0:2 auf 1:2 heran und vergaben dann einen Viermeter. Zur Pause stand es 1:3, danach spielte Dornbirn seine Klasse aus und gewann mit 8:1. Im zweiten Spiel gegen Dorlisheim zeigte Hofen dann, warum das Motto des Tages gut gewählt war. Mutig, aggressiv, entschlossen. Der 5:2-Erfolg begeisterte die Fans und war ein weiterer Höhepunkt aus Sicht des RKV.
Gegen Mosnang lief es dagegen nicht rund. Hofen fand keinen Rhythmus, machte zu viele Fehler und lief ständig einem Rückstand hinterher. Das 3:6 spiegelte die Partie wider. Der Abschluss der Vorrunde gegen Großkoschen wurde hitzig. Beide Teams waren unzufrieden mit Entscheidungen der Kommissäre. Bei 3:7 sah Dennis Berner wegen Reklamierens Rot. Das Spiel wurde mit 0:5 gegen Hofen gewertet.
Damit landete Hofen hinter Dornbirn, Mosnang und Großkoschen in seiner Gruppe auf dem vierten Platz. Dorlisheim wurde Fünfter. In der zweiten Gruppe bestätigte Stein I seine Favoritenrolle. Dahinter folgten Altdorf I, Stein II, Altdorf II und Kobe aus Japan.
Die Halbfinals entschieden Dornbirn mit 8:6 gegen Altdorf I und Stein I mit 11:3 gegen Mosnang. Das Schweizer Spiel um Platz drei gewann Mosnang mit 3:2. Großkoschen sicherte sich Platz fünf in einer engen Partie gegen Stein II mit 4:3.
Bild: CHRISTIAN LANG
Im Spiel um Platz sieben musste Hofen mit Ersatz spielen. Da Berner gesperrt war, spielte Julian Schwarzer aus der Verbandsligamannschaft an der Seite von Öhlert. Beide kämpften, verloren aber mit 4:9 gegen Altdorf II. Für Schwarzer überwog dennoch die Freude. Für ihn war es ein Erlebnis, in dieser Atmosphäre auf dem Feld zu stehen.
Die Siegerehrung übernahm Aalens Oberbürgermeister Frederick Brütting. Er sprach von einem sehr gelungenen Turnier und würdigte die Leistungen aller Teams. Dazwischen setzten die „Jumptastics“ des FC Röhlingen und Kunstradsportlerinnen aus Hofen und Lorch sehenswerte Akzente.
Für den RKV Hofen blieb am Ende mehr als ein internationales Spitzenturnier. Es war eine Veranstaltung, die sportliche Klasse zeigte, eine starke Organisation und für das Weltmeisterteam, Stein I, einen würdigen Rahmen bot, eine große Karriere zu beenden.
Bild: CHRISTIAN LANG
Bilder: CHRISTIAN LANG
Am vergangenen Wochenende ging das mittlerweile traditionelle Glück-Auf-Pokal-Turnier des RKV Hofen in seine sechste Auflage. Eingeladen waren am Samstag aktive Radballmannschaften der Landes- und Verbandsliga, am Sonntag durften sich insgesamt hochklassige Mannschaften der Altersklasse U17 messen und Weltmeisterin Judith Wolf kümmerte sich um den Nachwuchs bei den Radball-Mädels.
Auch wenn das Samstagsturnier mit insgesamt sechs teilnehmenden Mannschaften aus Landes und Verbandsliga dünner besetzt war als in den Vorjahren, tat das dem Spass und sportlichen Ehrgeiz der Teilnehmer und Teilnehmerinnen - es spielten auch Judith Wolf und Danielle Holzer gegen die männliche Konkurrenz – keinen Abbruch. Den Mannschaften Hofen 1 (Schwarzer/Janas) und Hofen 2 (S. Öhlert / M. Rettenmeier) standen die SG Hofen / Prechtal, RV Gärtringen, RSV Weil im Schönbuch und RV Kieselbronn gegenüber. Am Ende setzte sich das Vater-Sohn Duo aus Kieselbronn gegen Weil im Schönbuch durch und konnte sich den Wanderpokal der Gemeinde Hofen sichern. Auf Platz drei konnte sich Hofen 2 den verbleibenden Podestplatz sichern, Hofen 1 sortierte sich auf Platz vier ein, gefolgt vom RV Gärtringen und der SG Hofen / Prechtal.

Der Sonntag war geprägt vom U17 Turnier, das eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl von elf Mannschaften hatte. Vor gut gefüllter Halle war den Spielern eine tolle Atmosphäre beschert aus der der eine oder andere nochmals zusätzliche Motivation schöpfte. Für den RKV Hofen spielten hier als Hofen 1 Joshua Funk und Vincent Seeling sowie Hofen 2 Leon Pils und Theo Rettenmeier. Die Gäste kamen von Augsburg über Bechhofen, Enzberg, Hardt, Lauterbach, Reichenbach an der Fils, Schwäbisch Gmünd und Waldrems. Bei einem insgesamt starken Teilnehmerfeld setzte sich der Bronzemedaillengewinner der U17 DM, Waldrems durch, zweiter wurde die Mannschaft aus Lauterbach, dritter der RSV Hardt. Die Hofener Teams platzierten sich auf Platz 8 (Hofen 1) und Platz 10 (Hofen 2).

Zeitgleich mit den U17 Radballern fand zum ersten mal überhaupt ein Mädchen / Frauenradballturnier statt, bei dem Teams ab U15 aufwärts gemeldet werden konnten. Hier traten zwei Mädchenteams aus Augsburg, ein Team aus Plattenhardt an. Eine junge Spielerin aus Dornbirn (A) war mangels Spielpartnerin alleine gemeldet und bekam Weltmeisterin Judith Wolf an die Seite gestellt. Die jungen Damen spielten im Modus Jede gegen Jede. Hier konnte sich die Spielgemeinschaft Dornbirn / Hofen vor Augsburg 1, Plattenhardt und Augsburg 2 durchsetzen.

Als Fazit konnte Rainer Bäuerle – Vorstand des RKV Hofen und Fachwart Radball sicherlich auf ein gelungenes Radball Wochenende zurückblicken, bei dem sich der Sport gut präsentiert und alle Teilnehmer Spaß und spannende Wettkämpfe hatten.
Dieses Jahr nehmen wir an der Netto-Vereinsaktion teil – und mit eurer Hilfe können wir zum regionalen Spendenpartner der Netto-Filiale in Wasseralfingen werden!
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Den beiden Bundesliga-Radballern Magnus Öhlert und Dennis Berner vom RKV Hofen war nach dem ersten Rückrundenspieltag beim RSV Waldrems deutlich anzusehen, dass diese drei Siege nach einer schwachen Vorrundenleistung den beiden schwere Lasten von den Schultern nahmen.
Den Tiefpunkt markierte der letzte Vorrundenspieltag – ebenfalls in Waldrems – bei dem Hofen mit großem Kampf gerade drei magere Punkte mit nach Hause nahm und zwar auf dem siebten Tabellenplatz stehend, doch die Abstiegszone deutlich vor Augen hatte.
Zur Rückrunde hatten sich Öhlert / Berner auf Ihre Tugenden besonnen, technisch sauberes Zusammenspiel
aktives beherrschen des Spiels und ein Angriffsspiel das sich auch über lange Phasen des Ballbesitzes definiert.
Die Früchte dieser sehr diszipliniert wieder aufgenommenen Strategie zeigten sich bereits im ersten Spiel gegen den VMC Konstanz. Auch nach dem Führungstreffer von Konstanz, den das Team vom Bodensee schnell
markieren konnte, ließ Hofen nichts mehr anbrennen. Mit konzentriertem Spiel arbeiteten sich Öhlert / Berner das 2:1 zur Halbzeitpause heraus, um nach der Halbzeitpause ihre Chancen effektiv zu nutzen und das Spiel
bis zum Endstand von 5:1 zu kontrollieren.
Das Spiel gegen die Mannschaft aus Sulgen, zu dem Zeitpunkt direkter Tabellennachbar, gestaltete sich zu einem tempo- und torreichen Aufeinandertreffen zweier Teams, die alle Register zogen, um das Match zu gewinnen. So konnte zunächst Hofen mit 2:0 in Führung gehen, Sulgen schaffte es aber bis zur Halbzeit das Spiel zu drehen und mit 3:4 gings in die Pause. Auch nach der Pause blieb das Spiel eng, doch Hofen konnte
sich auf ein 7:4 absetzen, etwas Ruhe ins Spiel bringen und die Defensive kontrollieren, dass Sulgen kurz vor Schluss noch auf 7:5 erhöhen konnte, brachte den RKV nicht mehr in Verlegenheit.
Mit entsprechendem Selbstvertrauen ging das Hofener Team dann die letzte Begegnung mit der in dieser Saison sehr gut spielenden Vertretung des RVC Prechtal an. War die Begegnung in der Vorrunde noch deutlich an Prechtal abgegeben worden, zeigte sich nun ein verwandeltes Hofener Team auf der Fläche binnen zwei Minuten schossen sich Berner / Öhlert mit 3:0 in Front und gaben die Führung bis zum Endstand von 6:4 nicht mehr aus
der Hand.
Nach diesem sehr gelungenen Einstieg in die Rückrunde ist der RKV Hofen zwar nur einen Tabellenplatz nach oben geklettert, hat aber mit jetzt 22 Punkten nur noch fünf Punkte Abstand zum dritten Tabellenplatz, der
wieder zu den Aufstiegsspielen zur ersten Bundesliga berechtigen würde, die kommenden beiden Spieltage könnten hier noch einige Überraschungen bieten.
